Deutschlandfunk zum Thema Buddhismus

Einige Beiträge des Deutschlandfunks zum Thema Buddhismus im deutschsprachigen Raum.

Vormerken: Eine Studie zum Buddhismus in der DDR, Eine Spurensuche von Thilo Götze Regenbogen.

Scheint eine interessante und reich mit Quellen versehene Studie zu sein.

Stichworte: Buddhismus-Geschichte und -Rezeption, Buddhismus im deutschsprachigen Raum nach dem 2. Weltkrieg.

Buddhismus in der DDR

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Tibetan Buddhism in the West

Ein interessante Website mit einer Menge berühmter akademischer Namen

Auf dieser Site scheint es viele handfeste Informationen über den Tibetischen Buddhismus zu geben. Zumindest die Namen der Autoren sprechen vorerst dafür: Jay Garfield, Jeffrey Hopkins, Georges Dreyfus, Samten Karmay, um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch die Kapitelüberschriften versprechen Information jenseits des Traumes von Shangri-La. Violence and (Tibetan) Buddhism zum Beispiel, wo hört oder liest man schon im X-Buddhism von der Thematisierung von Gewalt im Budhismus. Auch die Titel der Aufsätze im Kapitel  Imagining Tibet: Correcting Misrepresentations versprechen Spannendes.

Die Site muss genauer untersucht werden.

Lifestyles of Health and Sustainability

Vormerken

23. und 24. 5. 2013, Frankfurt. Karmakonsumkonferenz.

Dazu Filmreihe mit einigen interessanten Beiträgen.

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Karmakonsum – wichtige Entwicklung die Akzente setzt, die Neues denkbar macht, oder Marketingstrategie zur Ausbeutung der LOHAS?

LOHAS, Karmakonsum

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dradio: „Die Anfänge der Religionspsychologie“

Relevanz: Anatomie des religiösen Erlebens.

Buddhismus ist heute eine Religion der Verinnerlichung, einer Wendung nach innen, um dort die eigentliche Erfahrung zu machen. Das ist ein typischer Aspekt des Buddhismus im Westen. Diese Wendung nach innen, das religiöse Erleben als private Erfahrung, hat allerdings eine Geschichte die im Westen mit der Entwicklung des Protestantismus verbunden ist. Dieser Aspekt der Verinnerlichung steht im Kontrast zum Katholizismus. Die religiöse Erfahrung, “das Gespräch mit Gott“, wird im Protestantismus dem Individuum zugänglich. Die katholische Kirche lies das nicht zu. Der westliche populäre Buddhismus verschaft der privaten Religiosität eine Renaissance seit den 1970er Jahren.

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Film: Kumaré jetzt im Netz

Der Dokumentarfilm Kumaré (wurde schon erwähnt, vgl. => hier) ist jetzt im Netz, z.B. bei iTunes, englischsprachig erhältlich.

Der Film dürfte für alle von Interesse sein, die sich mit dem Verhältnis von Lehrern und Schülern befassen und dabei insbesondere der Frage nachgehen wie es überhaupt zu einer starken Bindung kommen kann, wenn das um was es geht, eine vermutete innere Qualität ist. (vgl. dazu auch hier: Der Zauberer).

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Kommentare zu „Sitting, Full of Shit“ von Adam Miller

In den Kommentaren zum Beitrag „Sitting, Full of Shit (Übersetzung erscheint später auf Der Unbuddhist) entspann sich eine Diskussion zum Thema Langeweile. Hier mal, quasi als kleinen Testballon, einige Gedanken daraus. Zur Orientierung bzw. Nachlesen immer die Kommentarnummer(n) dazu.

  • 16. Langeweile als Luxusproblem – um voller Scheisse zu sitzen braucht man erst einmal etwas zu essen
  • 21. Unterschiedliche Bedeutungen von Langeweile
  • 22. & 24. Gefahr dass Langweile zu einer philosophischen Haltung wird, wie im Kapitalismus und Postmodernismus. Das göttliche und von den Umständen unangetastete Selbst als Rückzugsort vor der Welt. Das buddhistische Nichtselbst als Zerstörung dieses Rückzugsortes und die Verhinderung der Weltabgewandtheit. Kritik der vermeintlich ideologiefreien Ideologien als Langeweile. Entfliehen aus der Welt der Ideologie nicht möglich.
  • 29. Die Gelangweilten – Ein Gedankenexperiment. Die Gruppe der Gelangweilten, die sich aus ihrer Langeweile nicht in den Konsumismus flüchtet. Die Gelangweilten werden ab einer bestimmten Größe gefährlich für das System (Kapitalismus). Langeweile darf nicht als akzeptabel angesehen werden.
  • Langeweile als Grundwahrheit des Menschen. Langeweile als Antriebskraft sich zu engagieren und die Umstände, die Langeweile erzeugen zu ändern. Buddhismus als Gegenkraft, die dem Menschen Langeweile erträglich macht anstatt ihn als Antrieb zur Änderung zu nutzen.

KimKierkegaardashian

Relevanz: Keine. Überhaupt gar keine. (*)

Inhalt: Über den Twitteraccount @kimkierkegaard verbreitet der Author Zitate des Philosophen Søren Kierkegaard, die er für den maximalen Kontrast mit Zitaten von Kim Kardashian kombiniert.

(*) Natürlich hat das ganze durchaus eine Relevanz. Durch die Kombination von philosophischen Gedanken mit dem eher banalen Getwitter eines Pop-Stars wird der Kontrast zwischen philosophischer Tiefe und der heutigen Pop-Kultur sehr direkt deutlich. Dieser Kontrast ist bei anderen Formen der Verschmischung nur implizit sichtbar und es benötigt eine kritische Auseinandersetzung mit der entsprechenden Form um diese Strukturen explizit sichtbar zu machen.

The International Buddhist Film Festival 2012

Das  Internationale Buddhistische Film Festival 2012. Diese Site gibt eine englischsprachige Übersicht über eine Reihe von Filmen über Buddhismus.

Neben einigen Spielfilmen scheinen, den Kurzbeschreibungen nach zu urteilen, einige interessante Dokumentationen darunter zu sein.

  1. Shugendo Now – über die Shugendo-Schule. Asketische Naturschützer in Japan.
  2. The Buddha – ein Film über den Buddha erzählt von Richard Gere, unter Mitwirkung von u.a. Robert Thurman.
  3. The Great Pilgrim – eine Dokumentation des chinesischen Mönches Xuanzang über seine Reise nach Indien im 7. Jahrhundert.
  4. Tulku –vom Sohn Chögyams Trungpas über die Probleme junger Westler die zu Tulkus auserwählt wurden.
  5. Crazy Wisdom – über Chögyam Trungpa.
  6. My Reincarnation – über den Sohn Namkhai Norbus der ebenfalls ein Tulku ist. (vgl. dazu hier)
  7. Lady of No Fear – über die Burmesin Aung San Suu Kyi.
  8. KanZeOn – eine mysteriöse Meditation.
  9. Summer Pasture – das Portrait einer Nomadenfamile auf dem Plateau von Tibet.

In jedem Fall dürfte interessant sein zu sehen, was jeweils unter Buddhismus verstanden wird und wie er dargestellt wird. Kritiken und Stellungnahmen zu den Filmen sind stets willkommen.

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