Jayarava’s Raves: Warum verlieben sich Dummköpfe?

Link: Jayarava’s Raves: Why Do Fools Fall in Love?

Relevanz: Jayavara erklärt einige Verhaltensweisen von Buddhisten in dem er sie mit Liebenden vergleicht.

Inhalt: Ausgehend vom Palikanon erklärt Jayavara, dass der erste Schritt zum Buddhisten vergleichbar sei mit einem Sich-Verlieben. Das Bild des Liebenden benutzt er dann um einige Verhaltensweisen von Buddhisten heute zu erklären. Liebe mache einen eifersüchtig und besitzergreifend. Dies würde den Stolz von Buddhisten auf ihre Lehrabstammung, ihre Texte und ihre Tradition erklären. Die Liebe zu einem Prinzip, einer abstrakten Idee vermeide die Enttäuschung (Nebenbemerkung: großartiges deutsches Wort Ent-täuschung), die bei der Liebe zu einer (unerleuchteten) Menschen unvermeidbar sei. Zusätzlich würde Liebe die Art und Weise verändern wie wir Informationen (Fakten) verarbeiten. Ähnlich wie in der Relativitätstheorie die Masse den Raum krümmt, so krümme die Liebe den Raum der Vernunft.

In der oft zitierten Metapher aus der Aladgadūpama Sutta ist das Dhamma das Floß das wir verlassen müssen wenn wir die andere Seite erreichen. Unglücklicherweise wird das Dhamma für viele Menschen eher ein Mahlstein, der uns davon abhält überhaupt abzulegen, geschweigedenn die andere Seite zu erreichen

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5 Gedanken zu „Jayarava’s Raves: Warum verlieben sich Dummköpfe?

  1. Hanzze sagt:

    oder zu einem Blog *schmunzel* Enttäuscht?

    • saibhu sagt:

      oder zu einem Blog […]?

      Ich find Blogs ja gut🙂 Es sollte mehr Blogs geben😉

      Enttäuscht?

      Och, ich weiss nicht. Früher hätte ich Religionen auf einer Skala von -10 (Hass) bis 10 (Liebe) bei -10 eingestuft. Heute bin ich irgendwo bei -9,5 oder sogar -9😉

      Aber mal im Ernst: Bei Fragen wie deiner schwingt häufig mit, dass wir das hier nur tun, weil wir enttäuscht sind. Aber (selbst wenn das so wäre, was es nicht ist) wäre das so schlimm? Jeder findet im Buddhismus Sachen die er nach kritischer Betrachtung nützlich findet und solche die er für falsch hält. Darum geht es hier im Blog Kritikos&Bodhi.

      • hanzze sagt:

        Ja so lange man verliebt ist, gibt man nicht auf und all das was einem im Weg ist, die Verliebtheit aufrecht zu halten, mag man nicht einsehen. Wenn man das alles macht, um auch die unterschellige Verliebtheit auszulösen, hat das sicher seinen guten Zweck. Wenn man das alles macht, um die unterschwellige Verliebtheit zu nähren und sich das raus sucht, was zu Erhalt passt, werden es noch viel Blogs werden. Wenn das Gewissen schon rebelliert, versucht man es auf dem Wege der Anerkennung, was die Liebe ja unweigerlich nährt *schmunzel* Verliebtheit hat ja in jeder Sprache die selbe Bedeutung und ist immer ein Synonym für ausserordentlich Dumm und das kommt ganz und gar nicht aus dem Kopf.

  2. Ach hanzze, wenn du dich doch immer so kurz oder gar noch kürzer fassen könntest. Es wäre schön. Man muss nicht so lange lesen, um am Ende festzustellen, daß man doch nicht kapiert was du sagen willst => *superschmunzel*

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