Archiv für den Monat Januar 2013

dradio: „Die Anfänge der Religionspsychologie“

Relevanz: Anatomie des religiösen Erlebens.

Buddhismus ist heute eine Religion der Verinnerlichung, einer Wendung nach innen, um dort die eigentliche Erfahrung zu machen. Das ist ein typischer Aspekt des Buddhismus im Westen. Diese Wendung nach innen, das religiöse Erleben als private Erfahrung, hat allerdings eine Geschichte die im Westen mit der Entwicklung des Protestantismus verbunden ist. Dieser Aspekt der Verinnerlichung steht im Kontrast zum Katholizismus. Die religiöse Erfahrung, “das Gespräch mit Gott“, wird im Protestantismus dem Individuum zugänglich. Die katholische Kirche lies das nicht zu. Der westliche populäre Buddhismus verschaft der privaten Religiosität eine Renaissance seit den 1970er Jahren.

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